Beim Heilfasten handelt es sich um einen bewussten Verzicht auf Nahrung für einen begrenzten Zeitraum. Heilfasten ist jedoch nicht mit Hungern gleich zu setzen, denn bei einem richtig durchgeführten Heilfasten entstehen keine Hungergefühle. Der Körper wird während einer Heilfasten-Kur von allem befreit, was ihm schadet, beispielsweise auch von Giftstoffen und Schlacken. Heilfasten aktiviert sozusagen das innere Heilungssystem, Stauungen und Blockaden werden auf allen Ebenen gelöst. Der Körper schaltet beim Trinkfasten nach zwei Tagen auf eine Art Hungerstoffwechsel um - das bedeutet, dass er so wenig Energie wie möglich verbraucht. Der Blutdruck sinkt und der Kreislauf und das Herz werden entlastet. Viele der chronischen Gesundheitsprobleme können durch regelmäßiges Heilfasten gebessert oder sogar auch völlig geheilt werden. Durch das Heilfasten werden die körpereigenen Abwehrkräfte mobilisiert, was eine Menge Energien freisetzt. Die geistige Leistungsfähigkeit und der Gute-Laune-Pegel werden außerdem durch das Heilfasten gesteigert.
Das Heilfasten ist eine gute Möglichkeit, seinem Körper und der Gesundheit vorbeugend etwas Gutes zu tun, denn man nimmt automatisch auch Abstand von der Hektik des Alltags, hält inne und wird wieder empfänglich. Des weiteren bietet dass Heilfasten eine gute Gelegenheit, die Ernährung im allgemeinen umzustellen, denn bei einer ausgewogenen und vollwertigen Ernährung hat man die beste Garantie dafür, dass der frisch entschlackte und entgiftete Körper nicht erneut wieder mit Schadstoffen belastet wird.
Es gibt einige Varianten des Fastens, beim Saftfasten werden an Flüssigkeiten beispielsweise nur Obst- und Gemüsesäfte getrunken, beim Teefasten wird wiederum darauf verzichtet und ausschließlich Tee getrunken. Beim Molke-Fasten nimmt man gar keine feste Nahrung zu sich, man trinkt Molke, Obstsaft und stilles Mineralwasser. Sauerkraut- und Pflaumensaft sollen den Darm reinigen und Schadstoffe aus dem Körper entfernen. Auch bei der Schrothkur handelt es sich um eine Fastenkur, hier werden Trinktage und so genannte Trockentage abgewechselt.