Wenn bestimmte Erkrankungen vorliegen, kann es unter Umständen gefährlich sein, eigenständig und unkontrolliert zu Fasten. Deshalb ist es in diesen Fällen sinnvoll, sich in eine spezielle Kur-Einrichtung zu begeben, wo man unter ärztlicher Anleitung und Kontrolle eine Heilfasten-Kur durchführen kann. Das Heilfasten kann sie Erkrankungen und Beschwerden wie beispielsweise
auch lindern.
Aber nicht nur kranke Menschen können eine Fastenklinik aufsuchen – alle, die aus gesundheitlichen Gründen über einen längeren Zeitraum fasten möchten und dies nicht allein tun möchten, sind in einer Fastenklinik willkommen. Die Vorteile hierbei sind, dass man sich unter Gleichgesinnten und unter permanenter medizinischer Aufsicht befindet. Außerdem haben die Ärzte und das Pflegepersonal häufig selbst Erfahrungen im Fasten gemacht und können so mit Rat und Tat zur Seite stehen. In einer Fastenklinik besteht des weiteren die Möglichkeit, dass die Fastenkur individuell auf persönliche Merkmale und Beschwerden abgestimmt werden kann und sie sich während der ganzen Behandlungsdauer durch ärztliche Untersuchungen, Kreislauf-Tests und Labor-Analysen überwachen lässt.
Die Krankenkassen kommen in der Regel nicht für diese Kuren auf (Gute Auswahl z.B. unter Private-Krankenversicherung">), da die Fastenkliniken überwiegend privat getragen werden. Wenn man dennoch einen Kurantrag stellen möchte, muss man sich erst einmal an den Hausarzt wenden – wenn medizinische Gründe vorliegen, kann eine Kur zwar befürwortet werden, letztendlich entscheidet dann aber die Krankenkasse darüber, ob er bewilligt wird oder nicht.